Fondsgebundene Rentenversicherung

Bei der fondsgebundenen Rentenversicherung wird im Gegensatz zu den klassischen Produkten das angesparte Kapital in Anteilen externer oder interner Investmentfonds angelegt. Die erreichte Kapitalsumme bei Rentenbeginn ist abhängig von der Entwicklung der Fonds und damit bei Abschluss nicht vorhersehbar. Aus diesem Grund gibt es durch die Fondsgebundene Rentenversicherung keinen festgelegten Rentenbetrag. Die zukünftige Rente wird vielmehr mithilfe eine Rentenfaktors ermittelt. Der Rentenfaktor bestimmt die Höhe der Rente im Verhältnis zum Anteilsguthaben. Dieser Rentenfaktor wird von den Anbietern auf unterschiedliche Art und Weise garantiert. Zurzeit werden am Markt folgende Varianten bevorzugt, die pro 10.000 EUR eine bestimmte Rente garantieren:

Rentenfaktor-Garantie = oder >100 %
Formel: (Anlagestock / Anteile) x Faktor

Rentenfaktor-Garantie für x % der Beitragssumme, ( x > oder = 100 %)
Formel: (Prozentwert x Beitragssumme) x Faktor

Treuhänderklausel
Die Rentenhöhe wird mit Zustimmung eines Treuhänders ermittelt.

Bei diesen Berechnungsmethoden gilt nicht automatisch: Hoher Verrentungsfaktor = hohe Rente.

Berechnungsbeispiel Fondsgebundene Rentenversicherung

Folgendes Beispiel verdeutlicht die oben aufgeführten Berechnungsmethoden. Ablaufsumme 200.000,- Euro, eingezahlte Beiträge 38.000,- Euro.

Verrentungsfaktor Art und Höhe der Garantie Garantierte Rente
45 90% der Ablaufsumme 180.000,- Euro 810,- Euro
46 Trauhandklausel 0,- Euro
50 200% der Beitragssumme 76.000,- Euro 380,- Euro
43 100% der Ablaufsumme 860,- Euro
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