Aktiendepot

Wer heute Wertpapiere kauft, bewahrt sie in der Regel nicht zu Hause in der Schreibtischschublade auf, sondern eröffnet bei seiner Bank ein Aktiendepot. Das bedeutet, dass die Bank die Wertpapiere (Aktien, Anleihen) für den Kunden aufbewahrt und auch verwaltet. Dafür bezahlt der Kunde Gebühren an seine Bank. Normalerweise kostet das Aktiendepot in Deutschland etwa ein Promille des Depotwertes pro Jahr. Die Verwaltung umfasst das Einziehen von Dividenden und Zinsen sowie die Ausübung von Bezugsrechten.

Hinweis
Bei einem Aktiendepot handelt es sich um ein sogenanntes Wertpapierdepot, auf dem die vorhandenen Wertpapiere (Aktien) hinterlegt und verwaltet werden können. Mit unserem Aktiendepot Vergleich können Sie aus einer Vielzahl von Depot Anbietern, zum Beispiel die monatlichen Depotkosten, oder Ordergebühren ect. vergleichen. Die Eröffnung eines Aktiendepot bei Direktbrokern oder Direktbanken können Sie direkt über das Internet durchführen. Es können dann die benötigten Antragsformulare bequem heruntergeladen, zu Hause ausgefüllt und anschließend durch Zusendung über das Post-Ident Verfahren bearbeitet werden. Bei erfolgreicher Prüfung wird das Aktiendepot durch die Depotbank eingerichtet und eröffnet. Gleichzeitig werden alle benötigten Zugangsdaten per Post zugesandt.

Dynamisches Aktiendepot

Ein Anleger, der die Chancen der Märkte nutzen will, wird bereit sein, größere Risiken einzugehen. Sein Anlageziel ist es, größtmögliche Gewinne zu erzielen, deshalb werden Aktien bevorzugt. Die gewählte Anlagestrategie kann dabei sowohl eine Value-Strategie als auch eine Growth-Strategie sein. Die Growth-Strategie bietet im Vergleich zur sogenannten Value-Strategie kurz- und mittelfristig höhere Chancen aber auch höhere Risiken, auf lange Sicht gibt es im Ergebnis keinen Unterschied. Einem dynamischen Aktiendepot können auch hoch spekulative Produkte wie Optionsscheine, die sozusagen eine Wette auf zukünftige Entwicklungen darstellen, beigemischt sein.

Ein solches Aktiendepot kann z.B. bestehen aus:
Kleiner grüner Haken Festverzinslichen Wertpapieren (10 %)
Kleiner grüner Haken In- und ausländischen Aktien (60 %)
Kleiner grüner Haken Optionsscheinen (20 %)
Kleiner grüner Haken Finanzinnovationen (10 %)

Depotbank

Die Depotbank ist jene, die die Wertpapiere im Namen vom Kunden verwahrt. Die Depotbank muss bei Fonds angegeben werden. Dies bedeutet, dass die Wertpapiere des Sondervermögens (hier sind nicht die Fondsanteile gemeint) in einem Wertpapierdepot bei einer Partnerbank verwahrt werden und nicht bei der Fondsgesellschaften selbst. Die Depotbank ermöglicht den Zugang an die Börsen und erstellt die Abrechnungen für in die investierten Wertpapiere. Sie erhebt hierfür von der Fondsgesellschaft eine Depotgebühr.

Depotgebühr

Die Depotgebühr fällt für die Verwahrung und Verwaltung der Wertpapiere in einem Wertpapierdepot an. Sie wird ähnlich der Kontoführungsgebühr monatlich, vierteljährlich oder jährlich abgerechnet. Die Höhe der Depotgebühr richtet sich nach den zu verwaltenden Wertpapieren und deren Wert. Sie ist zumeist in einem Promillesatz ausgedrückt. Bei Gebühren eines Aktiendepot fällt der volle Mehrwertsteuersatz an.

Praxistipp

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